Neue NÖ Mittelschule für Wirtschaft und Technik Wiener Neustadt

 
 

Klippert

Methodentraining bedeutet bei Klippert die Einübung elementarer Lern- und Arbeitstechniken. 

Fachkompetenz

Fachkompetenz

Im weitesten Sinne wird die Fachkompetenz durch

die Methoden -,
Kommunikations -
und Teamtrainings
sowie durch das darauf aufbauende eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen
gefördert.

Es geht nicht nur darum, fachliche Kenntnisse und Erkenntnisse zu lernen und zu reproduzieren, sondern vor allem fachliche Souveränität und Problemlösungskompetenz zu fördern.

Methodentraining

Methodentraining

Nach dem Grundsatz "die richtigen Dinge machen - nicht die Dinge richtig machen" meint Klippert, dass sinnvolles Lernen nur durch die richtige "Methode" stattfinden kann. Ein Schüler, der nicht regelmäßig mitarbeiten kann, lernt nichts und die Reflexion im Unterricht ergibt eine neue Denkweise und erfordert ein Überdenken der Struktur.
In den Klassen müssen elementare Lern- und Arbeitstechniken trainiert werden, denn sonst können die Schüler nicht richtig arbeiten. In der momentanen Situation müssen Schüler fähig sein, sich selbst zu informieren und Informationen zu beschaffen - sie müssen auch später nicht nur alles auswendig wissen sondern sie sollen in der Lage sein, in kurzer Zeit Problemaufgaben zu lösen. 
Und der lernpsychologische Prozess in der Methodik stärkt das Aufnahmevermögen durch die Erinnerung.
Die Schüler müssen also Kompetenzen lernen, damit sie überhaupt fähig sind zu arbeiten.

An unserer Schule wurde mit dem Schuljahr 2001/2002 mit den ersten Klassen das 6-Stufen Modell des Methodentrainings nach Dr. H. Klippert durchgeführt. Dabei handelt es sich um folgende Trainingsspiralen:

Effektiver Lernen und Behalten
Schularbeiten (Prüfungen) vorbereiten
Rasch lesen und nachschlagen
Markieren und Strukturieren
Visualisieren und Gestalten

Das kleine 1x1 des Zeitmanagements

Methodenkompetenz

Methodenkompetenz

Vertraut sein mit zentraleren Makromethoden (=komplexere Methoden):

Planspiel
Rollenspiel
Referat
Vortrag
Sozialstudie
Filmproduktionen
Facharbeit
Lernkartei


Beherrschen elementarer Lern- und Arbeitstechniken:

rasches Lesen
markieren
exzerpieren
gliedern
ordnen
nachschlagen
zitieren
Heftgestaltung
protokollieren


Beherrschen elementarer Kommunikations- und Kooperationsmethoden:

freie Rede
Vortrag
Befragung
Interview
Arbeitsgespräch
Diskussion
Brainstorming
Gesprächsleitung
Konfliktmanagement

Kommunikationstraining

Kommunikationstraining

Die Gesprächsdisziplin und Gesprächskultur der Schüler/innen lassen zu wünschen übrig. Wo, wenn nicht an unseren Schulen, kann das Kommunizieren gelernt werden? Vom verständnisvollen Zuhören und Miteinanderreden über das freie Erzählen und Berichten bis zum überzeugenden Argumentieren und Vortragen bietet der Unterricht wohl genug Anlässe, um dies zu trainieren.
Wenn Schülern jedoch die entsprechenden kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten fehlen, sind Offener Unterricht, Projektarbeit, Rollenspiele, Planspiele und andere Formen des kooperativen Arbeitens zum Scheitern verurteilt.

Klippert versteht Kommunikationskompetenz als Bildungsziel, wobei das traditionelle Trainingsfeld im Deutschunterricht schon immer eine gewisse Rolle gespielt hat.
Wesentlich konsequenter als bisher verfolgt, muss diesem erweiterten Bildungsziel in möglichst vielen Fächern und Gegenständen Zeit und Gelegenheit gegeben werden. Denn die Schüler/innen können in aller Regel wesentlich mehr als das, was sie im alltäglichen Schulbetrieb an Sprachkompetenz zeigen.

Eine wirksame Kommunikationsschulung erfordert eine möglichst planvolle und konsequente Übungs- und Klärungsarbeit, welche bei Gesprächskompetenz der Schüler/Innen kleinschrittig, aber zielstrebig fördert.

Klippert bietet das 5-Stufen Modell der Kommunikationsschulung

Probädeutische Übungen
Übungen zur Förderung des freien Sprechens und Erzählens
Miteinander reden - das kleine 1x1 der Gesprächsführung
Überzeugend Argumentieren und Vortragen - Rhetorische Übungen
Komplexere Kommunikations - und Interaktionsspiele

Im Sinne Klipperts wird dieses Training durch eigens dafür ausgebildete Lehrer mit den Schülern der Pilotklassen im 4 Jahresprogramm absolviert und gefestigt.

Teamentwicklung

Teamentwicklung

Teamarbeit steht hoch im Kurs - eine der bedeutsamsten "Schlüsselqualifikationen" der Gegenwart und der Zukunft ist es, die Fähigkeit und Bereitschaft im Team zu arbeiten und die immer anspruchsvoller werdenden Aufgaben kooperativ zu bewältigen. In vielen Groß- und Mittelbetrieben stehen teamorientierte Produktionen und Ausbildung immer mehr im Mittelpunkt. Fachkompetenz ist zwar immer noch sehr wichtig, doch der junge Mensch muss fähig sein zur Organisation, zur Gruppe und zum Team. Er muss gelernt haben in der Gruppe zu arbeiten, zuzuhören, offen zu kommunizieren und zu diskutieren.
Mittlerweile sind Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit zu den Topkriterien bei der Auswahl junger Bewerber geworden.

Es kommt zu einer steigenden Lerneffizienz, zur Förderung der Motivation und des Selbstgefühls sowie zu einem intensiven sozialen Lernen.

Die Vorbereitung auf die Berufswelt als auch auf berufsbildende Schulen ist so jedenfalls gewährleistet.

Klippert stellt hier im Sockeltraining das 4-Stufen Modell der Teamentwicklung vor.

Alternative Grundform des Gruppenunterrichts durchspielen

Gruppenprozesse reflektieren und Regeln anbahnen

Regeln entwickeln und vertiefend klären

Motivation für die Gruppenarbeit

Dieses Sockeltraining bietet jedoch noch keine längerfristige Teamkompetenz - die Schüler müssen auch hier in den verschiedensten Gegenständen gefordert und gefördert werden. Erst durch diese Teampflege wird eine Fundierung der Teamarbeit möglich.

Sozialkompetenz

Sozialkompetenz

Das soziale Lernen ist mit den gängigen Sozialformen

des Einzelunterrichts
und des lernzentrierten Unterrichts

nicht zu bewerkstelligen.

Um Sozialkompetenz zu vermitteln, muss man auf die Sozialformen der Kleingruppen zurückgreifen. Ebenso hat die Partnerarbeit hier große Bedeutung.

Soziales Lernen verlangt soziales Handeln, d.h. dass die Schüler/Innen möglichst  oft die Gelegenheit erhalten müssen, sich in der Auseinandersetzung und im Zusammenspiel mit anderen zu üben und das eigene soziale Verhaltensrepertoire bewusst und differenziert weiterzuentwickeln.

Siehe EIGENVERANTWORTLICHES ARBEITEN UND LERNEN:

Produktives Tun
Kommunikatives Tun
Exploratives Handeln

Gruppendynamik Klippert